So geht das Grillen 2.0

Veganes Grillen liegt im Trend und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Für viele Deutsche ist ein Sommer ohne Grillen kein richtiger Sommer – dabei wird immer noch am liebsten mit der traditionellen Holzkohle gegrillt. Auf dem Rost landen dann meist Bratwürstchen oder Steaks in den verschiedensten Ausführungen. Doch muss es immer Fleisch sein, dass beim Grillen auf den Tisch kommt? Nein, denn Gemüse und vegane Alternativen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Auf den folgenden Seiten präsentieren wir Ihnen die besten Tipps, die einen veganen Grillabend garantiert zu einem Erfolg machen werden! Wer zum Beispiel nicht völlig auf den Anblick von Bratwurst oder Steak verzichten möchte, für den gibt es eine große Palette an Fleischalternativen wie Tofuwürstchen oder Seitansteaks. Die meisten veganen Grillprodukte sind schon vorgegart und müssen auf dem Rost nur noch eine schöne Kruste bekommen, weswegen sie bei voller Glut besser am Rand platziert werden sollten. Unser Profi-Tipp: Bestreichen Sie die Produkte vorher mit Öl, denn vegane Fleischalternativen haben oft einen geringen Fettanteil und kleben so schneller am Grill fest. Dabei sollte Öl verwendet werden, dass stark erhitzt werden kann.

Fast jedes Gemüse kann auf den Grill

Einen großen Aufschwung erleben aber nicht nur Fleischalternativen, sondern auch Gemüse, das auf den Grill gelegt wird. Und dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt! Ganz gleich ob Tomate, Paprika, Mais, Pilze oder Kartoffeln: Das Ausprobieren lohnt sich und bringt Farbe auf den Teller. Auf ein paar Dinge sollte dabei aber doch geachtet werden. So ist es zu empfehlen harte Gemüsesorten wie Maiskolben, Karotten oder Kohlrabi vorher zu kochen, zartes Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl oder Fenchel sollten hingegen blanchiert werden.

Wer den Geschmack des Gemüses noch besonders unterstreichen möchte, dem ist das Marinieren ans Herz zu legen. Auch hier ist erlaubt, was gefällt. Besonders frisch schmeckt das

Ganze, wenn frische Kräuter im Spiel sind. Dabei kann es aber ratsam sein, die Kräuter erst kurz vor Ende der Grillzeit aufzutragen, damit sie auf dem Rost nicht verbrennen. Wichtig dabei ist auch, das Gemüse richtig zu schneiden, schließlich soll möglichst viel Fläche auf dem Rost landen. Ratsam ist es deswegen Zucchini, Aubergine und Co. in Scheiben oder Streifen zu schneiden, anstatt in Würfel. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass das Gemüse nicht von außen schwarz und von Innen roh wird, der kann weiches Gemüse wie die Paprika auch in Alufolie packen. Außerdem gilt der Grundsatz: Lieber einmal mehr wenden, als zu wenig. Grillkörbe verhindern zudem, dass kleines Gemüse durch den Rost fallen kann und anstatt auf dem Teller in der Kohle landet.

Das gewisse Etwas kommt zum Schluss

Für besondere Abende können auch vegane Maultaschen oder Gemüse auf dem Spieß eine tolle Idee sein. Bei Gemüsespießen sollte allerdings darauf geachtet werden, dass Gemüse mit ähnlichen Garzeiten auf einem Spieß landen. Tomaten oder Pilze sind so schon nach ein paar Minuten fertig, Kartoffeln brauchen hingegen länger. Damit das Gemüse nicht zu weich oder zu hart wird, gilt es also, die Garzeiten zu beachten. Eine weitere tolle Idee ist es einfach Pizza, Stockbrot oder eine gusseiserne Pfanne auf den Grill zu stellen und ein leckeres Gericht darin zubereiten.