Plastikfrei, nachhaltig und regional

So schmeckt das Jahr 2020

„Du bist, was du isst…“

lautet ein altbekanntes Sprichwort. Gemünzt auf die aktuelle Gesellschaft lässt sich entsprechend folgendes ablesen: Wir sind Patrioten, die ihr Essen ungern in Plastik packen, Gluten und Zucker den Kampf ansagen. Für die Supermarktregale heißt das: Sie werden gefüllt mit Produkten aus der Region, die nachhaltig angebaut wurden, glutenfreiem Mehl aus Früchten und Gemüse, pflanzlichen Eiweißquellen und Zuckeralternativen aus Kartoffeln.
Schon in den vergangenen Jahren hat sich
gezeigt: Mehl muss nicht zwangsläufig aus
Getreide gewonnen werden. Reismehl und Nussmehl ist den meisten Ernährungsfans bereits bekannt. Der Vorteil: sie enthalten kein Gluten, eignen sich also hervorragend für Zöliakie-­Patienten und enthalten wenig Kohlenhydrate.

Sie bekommen in den nächsten Monaten Gesellschaft von Mehlen aus Früchten und Gemüse, wie Bananen- und Blumenkohlmehl. Bananenmehl wird dabei aus unreifen, geschälten und getrockneten Koch­bananen gewonnen.

lautet ein altbekanntes Sprichwort. Gemünzt auf die aktuelle Gesellschaft lässt sich entsprechend folgendes ablesen: Wir sind Patrioten, die ihr Essen ungern in Plastik packen, Gluten und Zucker den Kampf ansagen. Für die Supermarktregale heißt das: Sie werden gefüllt mit Produkten aus der Region, die nachhaltig angebaut wurden, glutenfreiem Mehl aus Früchten und Gemüse, pflanzlichen Eiweißquellen und Zuckeralternativen aus Kartoffeln.
Schon in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt: Mehl muss nicht zwangsläufig aus Getreide gewonnen werden. Reismehl und Nussmehl ist den meisten Ernährungsfans bereits bekannt. Der Vorteil: sie enthalten kein Gluten, eignen sich also hervorragend für Zöliakie-­Patienten und enthalten wenig Kohlenhydrate.

Sie bekommen in den nächsten Monaten Gesellschaft von Mehlen aus Früchten und Gemüse, wie Bananen- und Blumenkohlmehl. Bananenmehl wird dabei aus unreifen, geschälten und getrockneten Koch­bananen gewonnen. 
Daraus entsteht eine Koch- und Backzutat, die viele Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß enthält.

Die Backwaren aus alternativen Mehlen lassen sich gut mit Butter-Alternativen aus Kircherebsen, Wassermelonen- und Kürbiskernen kombinieren. Sie sind reich an pflanzlichem Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen und werden 2020 in die Supermarktregale einziehen. Dazu gesellen sich zahlreiche Zuckeralternativen. Der Trend weg vom Industriezucker hin zu Süße aus Früchten zeichnet sich schon seit einigen Jahren ab. 2020 wächst die Auswahl an Alternativen um Süßkartoffelnektar, Granatapfelkernsirup und Mönchsfruchtzucker. Doch auch bei den Alternativen gilt: weniger ist mehr. Denn der Stoffwechsel behandelt die Zuckeralternativen genauso wie das raffinierte Original.

Daraus lässt sich ein weiterer Trend ablesen:
Die Gesellschaft setzt aktuell auf nachhaltig hergestellte Produkte und hat tierischen Lebensmitteln damit abgeschworen. Sie greift zu Alternativen aus Soja, Erbsen oder Weizen. Auch hinterfragen die Verbraucher immer häufiger die Herkunft ihrer Lebensmittel. Die sollen in Zukunft also am besten aus der Region stammen und gerade Saison haben. Eine Ausnahme bleiben da diejenigen Früchte und Gemüsesorten, die in unseren Breitengraden einfach nicht wachsen, wie Bananen und Avocados. Die Devise bleibt in dieser Hinsicht also: global. Keine Kompromisse werden da im Hinblick auf die Verpackung gemacht: ob globale oder lokale Früchte und Gemüse, beide gehören nicht in Plastikverpackungen. Der Handel reagiert bereits mit Alternativen aus wiederverwertbaren und pflanzlichen Stoffen.