Planschvergnügen im Garten

Das müssen Sie beim privaten Poolbau beachten

Wird Urlaub in 2020 überhaupt stattfinden? Die Corona-Pandemie zwingt vielen Menschen diese Frage auf. Zwar darf die Hotellerie ab Ende Mai voraussichtlich wieder öffnen, die Ansteckungsgefahr ist aber bislang nicht gebannt. Wie gut, dass es da Balkon(ien) und Garten(a) gibt. In diesen Urlaubsparadiesen lässt sich die soziale Distanz gut einhalten – und das bei einer geringen Ansteckungsgefahr. Mit Pool, Sand und Strandkörben lassen sich Balkon und Garten mit wenigen Handgriffen in wahre Feriendomizile verwandeln. Wir zeigen, wann Sie für Ihren ganz persönlichen Badespaß eine Baugenehmigung brauchen und was es kosten kann.

Standardgröße erspart lange Behördenwege

Sobald Sie Ihr Grundstück baulich verändern wollen, sollte die erste Anlaufstelle die zuständige Baubehörde sein. Denn die Regeln in dieser Hinsicht variieren von Bundesland zu Bundesland. Grob lässt sich sagen: Schwimmbecken mit 50 Kubikmetern Fassungsvermögen bedürfen meistens keiner Baugenehmigung. Viele Pools haben die Maße 4 x 8 x 1,5 Meter, was einem Fassungsvermögen von 48 Kubikmetern entspricht. In diesem Fall stehen die Bauherren lediglich in der Pflicht, der Baubehörde ihr Vorhaben zu melden.

Dazu gehört eine Bauzeichnung des geplanten Pools und Fotos vom zukünftigen Standort. Das Bauamt sichtet die Unterlagen und stimmt dem Bau meistens zu oder weist gegebenenfalls auf Abstände zu Grundstücksgrenzen und die richtige Wasserentsorgung hin. Ist der Pool fertig, muss auch das dem Bauamt mit entsprechenden Unterlagen angezeigt werden.

Rechtzeitig planen

Soll der Pool extra groß werden und damit das Fassungsvermögen von 100 Kubikmetern haben, brauchen die Bauherren eine Genehmigung von der zuständigen Baubehörde. Der Antrag und seine Prüfung kann einige Zeit dauern. Wer rechtzeitig mit der Planung beginnt, sichert sich das kühle Nass im eigenen Garten pünktlich zum Sommerbeginn. Lediglich Naturschutz, die Nachbarschaft oder mehrere Grundstücksbesitzer können dem Poolbau dann noch das Wasser abdrehen.

Südlage, weit weg von Bäumen

Soviel zu den bürokratischen Angelegenheiten. Doch wie steht es um Lage, Kosten und Extras? Ein schattenfreier Platz in Südlage ist optimal. Dort bekommt das Wasser die meisten Sonnenstrahlen ab und erwärmt sich auf natürliche Weise. Die Wärmepumpe hat also Pause, das spart Energiekosten. Bäume bieten zwar Schatten für die Pause nach dem Plantschvergnügen. Das Laub verunreinigt jedoch das Wasser und erhöht somit den Aufwand, um den Pool sauber zu halten.
Die günstigste Poolvariante als Stahlwandbecken oder aus Polyester in den Standardformen eckig, oval oder rund gibt’s ab 5.000 Euro für den Eigenbau. Wer ein extravagantes Design und Edelstahlbecken bevorzugt, muss auch tief in den Geldbeutel greifen. Diese Poolvariante ist ab 20.000 Euro zu haben. Das Material ist jedoch nur ein Tropfen des fertigen Schwimmbeckens. In die Planung einkalkuliert werden müssen außerdem die Kosten für: die Wärmepumpe, Filteranlage, eventuell Handwerker, das Ausheben der Baugrube sowie langfristige Energiekosten (Wasser und Strom).

Die schnelle und genehmigungsfreie Lösung finden Gartenbesitzer im Hagebaumarkt. Pools mit etwa 24 Kubikmetern Fassungsvermögen, Liegestühle, Sonnenschirme, stylische Palettenmöbel und vieles mehr finden Interessierte im Baumarkt ihres Vertrauens. Den Sand fürs Strandgefühl im eigenen Garten liefern die Bauexperten von Grote Container. Wer sich doch für den Poolbau im Garten entscheidet, kann bei Grote Container auch Bagger für das Ausheben der Baugrube und Container für den Abtransport der ausgehobenen Erde mieten.