Gemeindeschwestern nehmen ihre Arbeit auf

Landrat Reuß begrüßt Schwestern offiziell im Amt

Seit Juni ist auch die fünfte Gemeindeschwester 2.0 aktiv im Werra-Meißner-Kreis unterwegs – deshalb hat es sich Landrat Stefan Reuß zur Aufgabe gemacht, die Gesundheitsprofis offiziell in ihrem Amt zu begrüßen: „Es gibt ältere Menschen in unserem Kreis, die noch zu Hause leben und Hilfe benötigen, aber durch das Raster des Systems fallen. Genau da setzen die Gemeindeschwestern 2.0 an, die Hilfe anbieten und beraten können. Wir sind stolz darauf, dass wir das Pilotprojekt – unter anderem gemeinsam mit dem Gesunden Werra-Meißner-Kreis – in die Region holen konnten.“

Für die Gemeindeschwestern startet nun die Arbeit, die die Lücke zwischen medizinischer und psychosozialer Versorgung schließen soll. Die Gemeindeschwestern führen selbst keine Pflegeleistungen durch, sondern beraten und kümmern sich um die Bedürfnisse der Patienten. „Ich war erschrocken, wie viele Menschen im Alter doch hilflos und allein und auf unser aller Hilfe angewiesen sind. Ich hoffe, dass die Tätigkeit der Gemeindeschwestern diese Lücke ein wenig schließen kann. Jeden Tag schenken mir die Menschen Dankbarkeit und ein Lächeln, wenn ich sie besuche“, erklärt Gemeindeschwester Julia Beyer ihre Beweggründe.

Die Gemeindeschwestern stehen telefonisch für Fragen bereit:

 Marion Sangmeister 05651/992260
zuständig für Eschwege, Weißenborn,
Wehretal und Meinhard

 Julia Beyer 0170/2289373
zuständig für Waldkappel, Wanfried,
Sontra, Ringgau, Herleshausen, Wehretal,
Meinhard und teilweise Eschwege/Weißenborn

 Maren Gerlach 0175/2166423
zuständig für Bad Sooden-Allendorf,
Meißner und Berkatal

 Jessica Pautz 0174/7537024
zuständig für Hessisch Lichtenau,
Großalmerode und den Kaufunger Wald

 Ines Mühlhausen 05542/2008
zuständig für Witzenhausen und
Neu-Eichenberg