Tee gilt seit Jahrtausenden als Getränk des langen Lebens

Eine heiße Tasse Tee schenkt Wärme und Geborgenheit. Besonders in der kalten und dunklen Jahreszeit brühen sich viele Menschen daher regelmäßig eine Tasse Tee auf. Doch es lohnt sich, das Heißgetränk zu einem täglichen Ritual werden zu lassen. In der richtigen Menge beeinflusst Tee die Gesundheit positiv und erhöht die Konzentrationsfähigkeit.

Aufguss aus der Teepflanze

Doch Tee ist nicht gleich Tee. Die Briten als Teeliebhabernation machen den Unterschied sogar über die Sprache deutlich. Nur schwarzer und grüner Tee werden als „tea“ bezeichnet, Kräuter- und Früchtetee dagegen als herbal bzw. fruit infusion. Die Erklärung dafür ist so alt wie die Sage um die Entstehung des Tees selbst: Schwarzer und grüner Tee bestehen aus den Blättern der Teepflanze, alle anderen Teesorten aus Kräutern und Früchten. Ihre gesundheitsfördernde Wirkung wird deshalb aber nicht geschmälert. Im Gegenteil.

Eine schonende Herzenssache

Tee gilt – wie Wasser auch – als rehydrierend. In schwarzem und grünem Tee ist von Natur aus Koffein enthalten. Im Vergleich zum Koffein des Kaffees wirkt es langsamer, aber dafür mit Langzeitwirkung. Das schont das Herz-Kreislaufsystem und fördert die Konzentration. Denn über die schonende Abgabe des Koffeins wird die Durchblutung im Gehirn gefördert. Kaffee macht zwar schneller wach, Tee dafür umso schonender und länger.

Pflanzenstoffe für ein langes Leben

Es heißt: Die ältesten Menschen der Welt wohnen im Anbaugebiet des Tees. Ob das am erhöhten Teegenuss liegt oder ob sie generell gesünder leben – die einen sagen so, die anderen so. Fakt ist aber, dass im Tee Flavonoide enthalten sind, Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung. Sie binden freie Radikale und schützen die Zellen vor schnellem Altern. Flavonoide wirken antibakteriell, antiviral, gefäßerweiternd und unterstützen die Fettverbrennung.

Schwarzer Tee mindert Mundgeruch

Polyphenole sind aromatische Verbindungen, die ebenfalls antioxidativ wirken. Zusätzlich sollen sie gegen Zahnbelag und Mundgeruch helfen, weil sie das Bakterienwachstum im Mund- und Rachenbereich mindern. Am höchsten ist ihre Konzentration in schwarzem
Tee.

Ätherische Öle entspannen

An einer guten Tasse Tee sollte man vor dem Genuss riechen. Die ätherischen Öle sorgen für den Duft des Tees und wirken über die Nasenschleimhaut auf das zentrale Nervensystem. Duft in Kombination mit Wärme wirkt stimulierend und entspannt.

Bitter macht gesund

Tee besteht zu 20 Prozent aus Gerbsäure. Sie ist zuständig für den bitteren Geschmack, wenn Tee lange ziehen durfte. Schädlich ist das keineswegs, denn Gerbsäure hilft gegen Blähungen und Infektionen des Magen-Darm-Trakts.

Tee, ein Gute-Laune-Booster

Tee trinken macht glücklich. Denn das Heißgetränk enthält unter anderem Vitamin B 1, das die Denkprozesse im Gehirn in Gang bringt. Das wiederum produziert Glücksgefühle für die gute Laune.