Coronavirus fordert erster Todesopfer im Werra-Meißner-Kreis

Traurige Nachrichten aus dem Kreis: Im Klinikum Werra-Meißner ist eine 77-jährige mit schweren Vorerkrankungen, die mit dem Corona-Virus infiziert war, verstorben. Das teilte der Kreis am Donnerstag mit. Zudem haben sich mittlerweile 47 Menschen im Werra-Meißner-Kreis mit dem Virus infiziert. 17 davon sind zwischenzeitlich geheilt. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen Personen liegt bei 100 Personen.

Der Werra-Meißner-Kreis weist nochmals darauf hin, dass es auch in den kommenden Ostertagen überaus wichtig ist, die notwendigen Kontaktbeschränkungen weiterhin konsequent einzuhalten. „Nur so ist eine schnelle weitere Verbreitung des Virus aufzuhalten“, unterstreichen Landrat Stefan Reuß und Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann.

Weiterhin empfiehlt das Robert-Koch-Institut dringend allen Reiserückkehrern eine 14-tägige Quarantäne einzuhalten. Dieser Empfehlung schließt sich der Werra-Meißner-Kreis ausdrücklich an.

„Die traurige Nachricht über die erste Tote, die wir im Rahmen der Corona-Krise im Kreis beklagen müssen, macht uns betroffen, unser Mitgefühl gilt den Angehörigen. Auch wenn zum Glück die Mehrzahl der Krankheitsverläufe moderat verläuft, bitten wir die Bevölkerung doch dringend darum, weiterhin so vorbildlich die Schutzmaßnahmen einzuhalten. Wenn wir diese noch einige Zeit gemeinsam und solidarisch tragen, dann wird es uns sicher gelingen, diese Krise gut zu überstehen“, sind sich Landrat Stefan Reuß und Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann sicher.